Schöne Neue Arbeitswelt – zum Brückenbau zwischen traditionellen Unternehmen und neuen Werten: Einladung zum Meetup in Berlin

„Digital is not the big breakthrough. It‘s the change in people‘s behavior“

Seit 2006 beschäftigt das so genannte Neue Arbeit die Köpfe von Denkern, Unternehmern und Unternehmen. Über das WAS sind sich mittlerweile alle einig. Nun geht es um das WIE und damit um die Umsetzung. Zahlreiche Berater strömen in die Unternehmen der Republik um mit mehr oder weniger guter Unterstützung aus der „C-Etage“ Kulturen zu verändern und den Mitarbeitern (neue) Werte wie Transparenz, Vertrauen in soziale Netzwerke und das für soziale Kollaboration so wichtige Teilen zu vermitteln.

Verstandesseitig ist den Entscheidungsträgern der Old Economy bewusst, dass kein Weg daran vorbeigeht. Doch zu oft vernimmt man in abgeschlossenen Räumen die Hoffnung, die Digitalisierung ginge vorüber wie eine kleine Fiebergrippe. Und/oder sie beträfe die eigene Branche ja nicht, oder noch nicht oder nicht so dramatisch, dass eine Anpassung notwendig wäre. Im Zweifel delegiert man die Digitale Transformation in irgendein Digital-Team und läßt sich turnusmäßig in der Vorstandsrunde berichten.

Wie ernst ist es Unternehmen also damit, in einer VUCA Welt – also gerade in einer Welt von Unsicherheit und Geschwindigkeit – Macht und Kontrolle an ihre Mitarbeiter abzugeben? Über deren Zeit, über deren Wirkung und Einfluss in internen Netzwerken (online und offline!) und über die Unternehmensgrenzen hinaus. Oder auch über deren selbst gewähltes thematisches Engagement?

Es entstehen Freiräume im Unternehmen, neue Strukturen auszuprobieren und alle Generationen mitzunehmen. Gleichzeitig wird das Loslassen traditioneller Strukturen zur existenziellen Notwendigkeit, um in Zeiten digitalisierter Märkte, digitalisierter Kunden und digitaler Mitarbeiter zu überleben. Doch kaum sind die ersten Erfolgsmeldungen besserer Zusammenarbeit, zufriedenerer Mitarbeiter, erfolgreicherer Geschäftsmodelle veröffentlicht, tauchen damit die ersten Zweifel auf, ob die Anstrengungen, das Neue Arbeiten in den Unternehmen zu platzieren, tatsächlich gut investierte Energie ist, ob dadurch nicht alles „emotionaler“, „subjektiver“ und damit noch schwerer steuerbar wird in eben dieser heute der Arbeitswelt systemimmanenten Unsicherheit.

Bewegungen haben immer ihre Zweifler gehabt und in diesen bewegten Zeiten können sich viele Versuche nur auf Versuch und Fehler beschränken, denn jede Organisation ist anders und es gibt mit wenigen Ausnahmen weder zahlreiche Vorbilder noch allzu viele aussagekräftige Lehrbücher, die schlüssig belegen, welche Maßnahmen aus Organisations- oder Personalentwicklung mit Erfolgsgarantie funktionieren.

Wo gehobelt wird…gerade Unternehmen mit einer langen Tradition und lange entwickelten Wertsystemen müssen ganz individuelle Wege finden, gutes Altes zu bewahren, gutes Neues zu integrieren – um Schritt zu halten mit einer sich rasend entwickelnden Umwelt.

In unserem Digital Workplace Meetup am 14.11.2016 ab 19:00 im St. Oberholz Zehdenicker in Berlin Mitte diskutieren die Autoren und Unternehmer Prof. Dr. Lars VollmerSiegfried Lautenbacher und Alexander Kluge Themen wie: Wie schlagen wir die Brücke? Wie können Unternehmen im Heute wirtschaftlich solide existieren und gleichzeitig neue Wege der Führung und Kollaboration gehen? Wie kann eine erfolgreiche Integration bestehender und neuer Werte in digital ausgerichteten Unternehmen heute gelingen?

Diskutieren Sie mit! Welche Erfahrungen mache Sie? In traditionellen Unternehmen? In modernen Unternehmen mit zeitgemäßen Führungssystemen?

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